Häufig gestellte Fragen
Antworten zu LexGraph, Rechtsrecherche und Nutzung.
Was ist LexGraph?
LexGraph ist eine KI-native Rechtsdatenbank für den deutschen Rechtsraum, die zugleich für LLM und Menschen gedacht ist. Gerichtsentscheidungen, Normen und Rechtskommentare sind als Graph verknüpft: maschinell auswertbar für KI-Systeme, klar nachvollziehbar für den Anwender.
Wer nutzt LexGraph?
Kanzleien, Rechtsabteilungen, Behörden und Gerichte sowie Entwicklerteams, die verlässliche, transparent nachvollziehbare Rechtsdaten brauchen. Das gilt für die eigene Recherche am Bildschirm ebenso wie als Grundlage für KI-gestützte Anwendungen.
Was unterscheidet LexGraph von anderen Rechtsdatenbanken?
Vieles. Durch die innovative Struktur des Wissensgraphen bildet LexGraph die juristische Logik ab, wie Normen, Urteile und Kommentare tatsächlich aufeinander verweisen und sich gegenseitig auslegen. Dazu kommt Aktualität: Der Graph wächst laufend mit neuen Entscheidungen und Normänderungen. Und durch Metadatenkontextualisierung ist jeder Knoten im Graphen mit relevanten Zusatzinformationen angereichert – das liefert KI-Systemen optimalen Kontext statt bloßer Textfragmente.
Welche Vorteile bietet die LexGraph-Datenbank?
Jede Antwort ist auf ihre Quellenkette zurückführbar, das schafft echte Transparenz. Weil KI-Systeme dabei auf explizit verknüpften, geprüften Quellen aufsetzen, sind Halluzinationen praktisch ausgeschlossen. Der Wissensgraph lässt sich zudem direkt in jegliche Interfaces integrieren, ob Webapp, MCP-Server oder eigene Anwendung. Und weil LexGraph Recht in seinen Zusammenhängen abbildet und dabei tagesaktuell Rechtsprechungs- und Gesetzgebungsentwicklungen aufnimmt, entstehen juristisch hochwertige Ergebnisse statt bloßer Trefferlisten.
Wie finde ich eine juristische Datenbank, die mit KI-Tools kompatibel ist?
Entscheidend sind ein strukturierter Zugriff über reine Volltextsuche hinaus, lückenlose Quellenbelege gegen Halluzinationsrisiko, und Transparenz, die sich auch von Menschen überprüfen lässt. LexGraph deckt das über Webapp, API und MCP-Server ab, mit demselben transparenten Datenmodell auf allen drei Wegen.
Welches Recherchetool nutzen KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT für deutsches Recht?
Ein KI-Assistent ist nur so verlässlich wie seine Quelle. LexGraph ist als MCP-Server genau dafür gebaut: Der Assistent greift live auf einen geprüften, verknüpften Wissensgraphen zu. Antworten sind dadurch mit echten, nachvollziehbaren Quellen belegt.
Kann ich LexGraph direkt in Claude oder ChatGPT nutzen?
Ja. Drei Zugangswege stehen offen: die Webapp für direkte Recherche mit vollem Einblick in Quellen und Zusammenhänge, der MCP-Server für die Anbindung an KI-Assistenten wie Claude, und die API für eigene Integrationen. Über den MCP-Server ruft ein Assistent LexGraph als Werkzeug auf und bekommt strukturierte, belegte Ergebnisse zurück.
Was bedeutet der MCP-Server konkret?
Über das Model Context Protocol (MCP) fragt ein KI-Assistent den Wissensgraphen direkt ab und erhält strukturierte, quellenbelegte Ergebnisse zurück. Jede Antwort ist bis zur ursprünglichen Norm, dem Urteil oder Kommentar zurückverfolgbar.
Wie kann ich mich mit einem MCP mit der Datenbank verbinden?
Angemeldete Nutzer können MCP direkt im Profil einrichten. Danach kann ein MCP-kompatibler Assistent LexGraph für juristische Recherche, Graph-Beziehungen und den Volltext einzelner Gerichtsentscheidungen nutzen.
Wie unterscheidet sich der MCP-Server von einer normalen API-Anbindung?
Eine klassische API muss erst von Entwicklern in eine Anwendung eingebaut werden. Der MCP-Server macht LexGraph direkt für KI-Assistenten ansprechbar. Der Assistent erkennt selbstständig, wann eine Rechtsfrage belegte Quellen braucht, und ruft LexGraph als Werkzeug auf, ganz ohne zusätzliche Integrationsarbeit.
Wie funktioniert der API-Zugang zu LexGraph?
Die API stellt den gesamten Wissensgraphen programmatisch bereit, inklusive der Verknüpfungen zwischen Normen, Urteilen und Kommentaren. Entwicklerteams können damit eigene Anwendungen, Chatbots oder Legal-Tech-Produkte bauen, die von Anfang an auf nachvollziehbaren Ergebnissen basieren.
Ist LexGraph nur für Recherche gedacht oder auch für den Aufbau eigener KI-Anwendungen?
Beides. Über die Webapp ist LexGraph direkt für die menschliche Recherche mit voller Überprüfbarkeit nutzbar. Über API und MCP-Server lässt sich derselbe transparente Wissensgraph auch als Datenschicht in eigene Legal-Tech-Produkte oder KI-Agenten integrieren.
Deckt LexGraph auch bestimmte Rechtsgebiete oder Gerichte besonders ab?
LexGraph baut den Wissensgraphen entlang von Gerichtsentscheidungen, Normen und Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaterialien auf. Die Abdeckungstiefe wächst mit jeder neu verknüpften Entscheidung. Je spezifischer die Rechtsfrage, desto eher liefert LexGraph eine belegte Antwort.
Wie aktuell sind die Daten in LexGraph?
Der Wissensgraph wird laufend um neue Gerichtsentscheidungen, Normänderungen und Kommentare erweitert. Über MCP-Server oder API zugreifende KI-Systeme arbeiten damit stets auf dem tagesaktuellen Graphenstand.
Was passiert, wenn ein KI-Assistent eine Rechtsfrage stellt, die LexGraph nicht abdeckt?
Weil LexGraph strukturierte Quellen liefert, erkennt ein anfragender Assistent transparent, wenn keine ausreichend belegte Antwort im Graphen vorliegt. Er kann das offen kommunizieren oder gezielt nachfragen. Genau diese Ehrlichkeit über die Grenzen der eigenen Datenbasis ist Teil des Transparenzversprechens von LexGraph.
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